Digitale Zahnmedizin
Nein, und das ist die wichtigste Einschränkung. Der Scanner erfasst nur, was er sieht. Bewegliche Schleimhaut, tief unter dem Zahnfleischrand liegende Präparationsgrenzen, Speichel und Blut sind Problemzonen.
Am deutlichsten zeigt sich das am zahnlosen Kiefer: Bei klar erkennbaren Hartgewebestrukturen ist der Scan gleichwertig, am Funktionsrand und weichen Gaumen treten deutliche Abweichungen auf (Srivastava et al., 2023). Und je länger die zu scannende Strecke, desto mehr Einzelaufnahmen müssen zusammengesetzt werden — mit jedem Schritt kann ein kleiner Fehler dazukommen.
Deshalb prüfen wir vor jedem Scan, ob er für diesen Fall das richtige Verfahren ist.