Häufige Fragen

Kieferchirurgie

Was ist eine Kieferzyste und wie entsteht sie?

Eine Kieferzyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum im Kieferknochen, der von einer eigenen Gewebehülle ausgekleidet wird. Sie wächst langsam und verdrängt dabei den umgebenden Knochen — nicht selten, ohne Beschwerden zu machen.

Der häufigste Typ ist die follikuläre Zyste, die sich um die Krone eines nicht durchgebrochenen Zahnes bildet — besonders oft am verlagerten Weisheitszahn. In einer Auswertung von 377 histologisch gesicherten Kieferzysten stellte sie mit 286 Fällen die große Mehrheit; an zweiter Stelle folgte mit 85 Fällen die Keratozyste, die aggressiver wächst und häufiger wiederkehrt (Szaraz et al., 2025). Daneben entstehen Zysten an der Wurzelspitze wurzeltoter Zähne.

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