Kieferchirurgie
Während des Eingriffs spüren Sie Druck und Bewegung, aber keinen Schmerz — die örtliche Betäubung schaltet die Schmerzempfindung im Bereich des Zahnes vollständig aus. Das Gefühl von Druck bleibt, weil dafür andere Nervenfasern zuständig sind. Das ist normal und kein Zeichen einer unzureichenden Betäubung.
Nach dem Abklingen der Betäubung sind Beschwerden am ersten und zweiten Tag am stärksten und lassen dann nach. Die aktuelle Leitlinie zur Behandlung akuter Zahnschmerzen empfiehlt dafür Entzündungshemmer vom NSAR-Typ, bei Bedarf zusammen mit Paracetamol — sie wirken besser als Opioide und sind zugleich sicherer (Green et al., 2024). Wenn Sie sich vor dem Eingriff stark fürchten, ist eine Sedierung möglich.