Digitale Zahnmedizin
In den meisten Fällen reicht die zweidimensionale Aufnahme. Ein DVT ist dann angezeigt, wenn die Frage räumlich ist — also wenn es darauf ankommt, wie etwas zueinander liegt.
Der bestbelegte Fall ist die Nähe eines Weisheitszahns zum Unterkiefernerv. Eine Metaanalyse zeigt: Das DVT sagt die Freilegung des Nervs mit 95,1 % Sensitivität voraus, das Panoramaröntgen mit 73,9 % (Reia et al., 2021). Weitere typische Fragen sind das Knochenangebot vor einem Implantat, verzweigte Wurzelkanäle vor einer Wurzelbehandlung und die Ausdehnung einer Zyste.
Umgekehrt gilt: Wenn die Frage mit einem Einzelzahnfilm beantwortet ist, machen wir kein DVT.